Cartagena de Indias
Koloniale Perle der Karibikküste
Cartagena de Indias galt im 16. Jahrhundert als wichtiger Zwischenstopp für die Silberflotte. Das koloniale Stadtzentrum mit seiner beeindruckenden historischen Stadtmauer ist im Laufe der Jahre perfekt erhalten geblieben. Schlendern Sie durch das wunderschöne Stadtzentrum und speisen Sie in einem guten Restaurant an einem der vielen schönen Plätze.
Entdecken Sie Cartagena
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Das karibische Cartagena
An der Karibik, an der Nordküste Kolumbiens, liegt die pulsierende Stadt Cartagena. Diese UNESCO-Weltkulturerbestadt ist geprägt von farbenfroher Kultur und Geschichte. Die koloniale Architektur ist, vor allem in der Altstadt, sehr gut erhalten! Das Nachtleben in Cartagena ist pulsierend: Viele Restaurants, (Salsa-)Clubs und unzählige kleine Bars sorgen für schöne Abende, an denen Sie die kolumbianische Kultur genießen können. Neben dem wunderschönen historischen Erbe und dem pulsierenden Nachtleben gibt es in der Nähe von Cartagena auch schöne Strände. Es ist ein vielseitiges, authentisches Reiseziel mit großem kulturellem Reichtum und zahlreichen Möglichkeiten zur Entspannung! In der Stadt herrscht eine mitreißende karibische Atmosphäre. Jedes Jahr finden hier mehrere Festivals statt, die dem Film und der klassischen Musik gewidmet sind. Wir empfehlen Ihnen, in einem der vielen schönen, kleinen Boutique-Hotels im historischen Zentrum zu übernachten.
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Geschichte
Cartagena de Indias wurde 1533 von Pedro de Heredia gegründet. Schon sehr bald entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Hafen an der Karibikküste. Aufgrund ihrer strategischen Lage und des Reichtums der Stadt zog sie die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Mächte auf sich, wodurch Cartagena mehrfach von rivalisierenden Kolonialmächten oder Piraten angegriffen wurde. Um sich gegen all diese Bedrohungen zu verteidigen, wurden imposante Stadtmauern rund um die Altstadt errichtet. Diese Stadtmauern bildeten zusammen mit unter anderem der Festung „Castillo San Felipe de Barajas“ eine undurchdringliche Verteidigungslinie.
Auch nachdem Kolumbien im 19. Jahrhundert unabhängig wurde, blieb Cartagena stets eine bedeutende Stadt, wenn auch nicht mehr als Handelshafen wie zuvor. Heute ist die Stadt vor allem für ihre farbenfrohen Straßen mit der gut erhaltenen Kolonialarchitektur bekannt. Im Jahr 1984 wurde Cartagena aufgrund ihres bedeutenden historischen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Das Cartagena von Gabriel García Márquez
An der Universität von Cartagena de Indias begann die Karriere des weltberühmten kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez. Er studierte Jura, als er dort begann, für die Lokalzeitung „El Universal“ zu schreiben. 1982 gewann er den Nobelpreis für Literatur. Cartagena de Indias war für ihn hinsichtlich seiner Atmosphäre und seiner besonderen Geschichte eine große Inspirationsquelle. Viele Bücher von Márquez haben einen direkten oder indirekten Bezug zu Cartagena de Indias und/oder anderen Städten in Kolumbien. Denken Sie dabei unter anderem an „Die Liebe in Zeiten der Cholera“. Der Schriftsteller verstarb im Alter von 87 Jahren in Mexiko. Ein Teil seiner Asche wurde jedoch an jenen Ort zurückgebracht, der für ihn so wichtig war: Cartagena de Indias. In La Merced, dem kolonialen Kloster der Stadt, das Teil der zuvor erwähnten Universität ist, wird seine Asche aufbewahrt. Dort steht auch eine wunderschöne Bronzebüste des Schriftstellers.
Sehenswürdigkeiten
Es dürfte keine Überraschung sein, dass Cartagena eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten ist, die von ihrer kolonialen Vergangenheit und dem damit verbundenen kulturellen Erbe zeugen. Wir haben einige Highlights für Sie zusammengestellt:
Historische Altstadt
Die historische Altstadt von Cartagena ist von beeindruckenden Stadtmauern umgeben, die erbaut wurden, um die Stadt während der Kolonialzeit vor (Piraten-)Überfällen zu schützen. Gerade dieser Teil Cartagenas ist bekannt für seine Kolonialarchitektur, farbenfrohe Gebäude mit blumengeschmückten Balkonen, gepflasterte Gassen, wunderschöne Kirchen und stimmungsvolle, belebte Plätze. Die Plaza de Bolívar, die Plaza de la Aduana, die Plaza de Santo Domingo, die Kathedrale von Cartagena und der charakteristische „Torre del Reloj“ sollten Sie auf keinen Fall verpassen!
Kloster La Popa
Das Kloster La Popa liegt auf dem Gipfel des höchsten Hügels von Cartagena, dem „Cerro de la Popa“, und von hier aus haben Sie einen fantastischen Blick über die Stadt und das Karibische Meer. Der offizielle Name des Klosters lautet „Convento de la Candelaria“; es wurde nach dem Berg „La Popa“ benannt, da dieser in seiner Form dem Heck (spanisch: „popa“) eines Schiffes ähnelt. Es ist ein bedeutendes religiöses und spirituelles Denkmal in Cartagena, in dem neben der wunderschönen Kolonialarchitektur auch religiöse Artefakte und Kunstwerke zu bewundern sind.
Castillo San Felipe de Barajas
Das Castillo San Felipe de Barajas ist eine imposante Festung, die im 17. und 18. Jahrhundert zur Verteidigung der historischen Altstadt von Cartagena erbaut wurde. Die Festung dominiert die Skyline von Cartagena. Auch diese Festung wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ein Besuch der Festung vermittelt einen Einblick in die Militärgeschichte der Stadt und bietet zudem einen herrlichen Blick über die Stadt Cartagena.
Getsemaní
Das ursprünglich als Arbeiterviertel bekannte Getsemaní hat in den letzten Jahren einen Wandel durchlaufen. War es bis vor einigen Jahren noch ein stark verarmtes Viertel mit hohem Drogenkonsum und hoher Kriminalität, so ist es heute ein hippes, trendiges Viertel und einer der schönsten Orte der Stadt. Getsemaní liegt direkt außerhalb der Stadtmauern der historischen Innenstadt und ist heute vor allem für seine künstlerische Atmosphäre und lebendige Kultur bekannt, in der sich Bohemiens, Künstler und junge Unternehmer treffen. Hier finden Sie unzählige (Streetfood-)Stände, Cafés, Boutiquen und (Kunst-)Galerien. Für ein authentisches, eher lokales Erlebnis sollten Sie die Plaza de la Trinidad besuchen, wo sich vor allem abends Einheimische und Touristen treffen, um gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen.
Bocagrande
Bocagrande ist der moderne Teil von Cartagena, der sich in Bezug auf Atmosphäre und Architektur völlig von der Altstadt und Getsemaní unterscheidet. Hier finden Sie Luxushotels, Restaurants und Geschäfte, aber auch Strände. Daher ist es ein beliebter Ort für Sonnenanbeter.
5 Dinge, die man in Cartagena unternehmen kann
Die Stadt zu Fuß erkunden
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Cartagena ist eine Stadt, die man erleben muss. Am besten lernt man sie zu Fuß kennen. Erkunden Sie die belebten Gassen der Altstadt, werfen Sie einen Blick in das farbenfrohe Viertel Getsemani und schlendern Sie über die alten Stadtmauern. Die Hektik der Stadt und die vielen schönen Eindrücke, die Sie sammeln, können vielleicht anstrengend sein, doch wir sorgen dafür, dass Sie in einem komfortablen Hotel übernachten, in dem Sie sich in aller Ruhe entspannen können.
Cocktail bei Sonnenuntergang
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Ein absolutes Muss ist ein Besuch im „Café del Mar“, wo Sie bei einem erfrischenden Cocktail und in entspannter Atmosphäre beobachten können, wie die Sonne am Horizont im Karibischen Meer versinkt. Das „Café del Mar“ befindet sich auf der alten Stadtmauer, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Meer hat. Um sich zum Sonnenuntergang einen Platz zu sichern, empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig zum „Café del Mar“ zu gehen, da es sich um einen beliebten Ort handelt, an dem es vor allem abends sehr voll wird.
Trommel-Workshop in La Boquilla
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Besuchen Sie das von Afro-Kolumbianern bewohnte Fischerdorf La Boquilla, das seit über 200 Jahren bis heute einen heldenhaften Kampf des kulturellen Widerstands führt, um seine überlieferten Traditionen zu bewahren. Dabei spielen Trommeln eine führende Rolle. Sie können hier an einem Workshop teilnehmen, bei dem Sie dazu eingeladen werden, „zu spielen, auch wenn Sie nicht spielen“, „zu tanzen, auch wenn Sie nicht tanzen“ und „zu singen, auch wenn Sie nicht singen“. Es ist eine unterhaltsame Art, die
Eine kulinarische Entdeckungsreise, inspiriert von Gabriel García Márquez
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Auf dieser besonderen kulinarischen Tour besuchen Sie 9 wichtige Orte aus dem Leben von Gabriel García Márquez. Neben Köstlichkeiten aus der spanischen und afrikanischen Küche werden auch typische Gerichte der Region serviert – Gerichte, die den Schriftsteller inspirierten. Die 9 Orte, die Sie besuchen, gehören zu den Lieblingsorten des Schriftstellers. An 6 verschiedenen Stationen probieren Sie traditionelle karibische Gerichte, die seine Bücher wieder zum Leben erwecken werden. Sie lernen Geschichten von Menschen kennen, die Gabriel García Márquez und sein Werk kennen. Sie beenden die Tour mit einem Besuch des Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert, das den Schauplatz für die Geschichte der unmöglichen Liebe zwischen Sierva María, der Dienerin von Todo los Ángeles, und Cayetano Delaura bildete.
Cartagena mit dem Fahrrad
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Es gibt nichts Schöneres, als eine Stadt mit dem Fahrrad zu entdecken. Ein professioneller Reiseleiter führt Sie durch interessante Teile von Cartagena. Sie starten im historischen Zentrum, wo sich einige wichtige Sehenswürdigkeiten befinden. Anschließend führt Sie die Route nach Getsemaní, dem Viertel, in dem die fiktive Figur Florentino Ariza (aus „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez) aufgewachsen ist und gelebt hat. Danach radeln Sie über die Römische Brücke weiter zum Stadtteil Manga, vorbei an der wunderschönen Villa Roman. In Manga besuchen Sie auch den ältesten Friedhof der Stadt, bevor Sie wieder zurück ins historische Zentrum radeln.
Umgebung von Cartagena
Islas del Rosario
Vor der Küste von Cartagena liegen die Islas del Rosario, auch bekannt als die Rosario-Inseln. Es handelt sich um einen wunderschönen Archipel aus etwa 30 Inseln und Korallenriffen. Die Inseln sind paradiesisch und von kristallklarem Wasser umgeben. Einige der Inseln sind bewohnt, der Rest ist unbewohnt. Es ist ein schönes Reiseziel, um Ihre Reise ausklingen zu lassen, und ideal, um beim Schnorcheln oder Tauchen die farbenfrohe Unterwasserwelt zu erkunden. Verteilt auf mehrere Inseln gibt es verschiedene Hotels, Resorts und Öko-Lodges in unterschiedlichen Preisklassen. Obwohl die Islas del Rosario auch als Tagesausflug von Cartagena aus besucht werden können, empfehlen wir einen Aufenthalt mit einer oder mehreren Übernachtungen, um diesen wunderschönen Archipel in vollen Zügen zu genießen – fernab vom Trubel der Tagesausflügler.
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Foto: Islas del Rosario
Isla Barú
Diese Insel gehört zu den Islas del Rosario und ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge ab Cartagena. Die Insel ist bekannt für ihre wunderschönen weißen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser. Der bekannteste Strand ist Playa Blanca, der von Cartagena aus relativ leicht zu erreichen ist. Hier können Sie Sonne, Meer und Strand genießen und frische Meeresfrüchte in einer der vielen Strandbars oder Restaurants probieren. Neben dem Playa Blanca bietet die Isla Barú noch weitere Strände und abgelegene Buchten, in denen Wassersportarten wie Kajakfahren und Jetski fahren möglich sind.
Volcán del Totumo
Etwa 50 km von Cartagena entfernt liegt der kleine Schlammvulkan Volcán del Totumo. Dem warmen Schlamm des Vulkans werden heilende Eigenschaften nachgesagt. Besucher können in dem warmen Schlamm baden und so ein entspannendes Erlebnis genießen. Bitte beachten Sie, dass es dort sehr voll sein kann.
Möchten Sie eine Rundreise durch Kolumbien unternehmen?
Möchten Sie gerne selbst eine Rundreise durch Kolumbien unternehmen, einschließlich eines Besuchs in Cartagena de Indias, und sind Sie neugierig auf die Möglichkeiten? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Rundreisen, die wir zur Inspiration zusammengestellt haben. Diese Reisen können Sie direkt buchen, aber wir stellen Ihnen auch gerne ein individuelles Programm zusammen, das ganz auf Ihre Wünsche und Vorstellungen zugeschnitten ist.
Haben Sie eine Frage? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Rufen Sie uns unter +31 73 610 62 04 an oder senden Sie eine E-Mail an info@sapapanatravel.nl. Wir helfen Ihnen gerne weiter.