Ein Paradies für Taucher
Etwas vor der Küste liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt: das Belize-Barriereriff. Das Riff ist über 250 km lang und in einem viel besseren Zustand als das Great Barrier Reef in Australien. Es beherbergt etwa 350 Fischarten, und das Great Blue Hole, das Jacques Cousteau einst als einen der schönsten Tauchplätze der Welt bezeichnete, gilt für viele Tauchbegeisterte als der Heilige Gral. Keine Taucherfahrung? Schnorcheln ist natürlich auch möglich!
„ „Das Schnorcheln am Riff war beeindruckend; plötzlich schwammen wir Auge in Auge mit Haien, Schildkröten und fantastischen Fischen!“ “
Johan über das Schnorcheln mit seiner Tochter Emma
Tauchen bei Placencia und den Belize Cayes
Sowohl bei Placencia als auch bei den sogenannten Belize Cayes können Sie hervorragend tauchen. Die Belize Cayes bestehen aus mehr als 200 Inseln. Ambergris Caye, die größte Insel, ist über 40 Kilometer lang und lässt sich in drei Bereiche unterteilen: Mangrovensümpfe, Lagunen und Sand. Das Besondere an dieser Insel: Golfwagen und Fahrräder sind hier die gängigsten Fortbewegungsmittel. Ambergris Caye ist ein einzigartiges Schnorchel- und Tauchziel. Hier befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt (nach dem Great Barrier Reef in Australien) bzw. das größte Korallenriff der westlichen Hemisphäre. Das Korallenriff liegt etwa 800 Meter vor der Küste im Osten der Insel. Es erstreckt sich über die gesamte Länge der Insel und trifft im Nordosten bei „Rocky Point“ auf das Festland. Das Korallenriff steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Weitere beliebte Inseln der Belize Cayes sind Caye Caulker, Caye Chappel, St. George Caye, Tobago Caye und South Water Caye. Im Vergleich zu Ambergris Caye sind diese Inseln authentischer. Die entspannte karibische Atmosphäre ist typisch für die Belize Cayes. Hier finden Sie viele Souvenirläden, Boutiquen und nette kleine Bars. Die belizische Küche weist viele spanische und mexikanische Einflüsse auf, und natürlich gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Fischspezialitäten. TIPP! Von Mitte Juni bis Mitte Februar ist Hummer-Saison!
Das Great Blue Hole
Das Blue Hole, auch „das blaue Loch“ genannt, ist eine vertikale Höhle, die von Jacques Cousteau entdeckt wurde. Weltweit gibt es mehrere Blue Holes. Dieses Phänomen tritt vor allem in tief gelegenen Küstengebieten auf. Die bekanntesten Beispiele befinden sich in Belize, auf den Bahamas, auf Guam im Pazifik, in Australien am Great Barrier Reef und in Ägypten am Roten Meer. Das Blue Hole liegt in der Nähe des Zentrums des „Lighthouse Reef“, eines kleinen Atolls 70 km vor der Küste von Belize City. Das Loch ist rund, mehr als 300 Meter breit und 124 Meter tief. Diese Höhle entstand während verschiedener Eiszeiten, als der Meeresspiegel deutlich niedriger war. Als der Meeresspiegel wieder anstieg, wurden die Höhlen überflutet. Das Blue Hole ist Teil des Belize Barrier Reef Reserve System. Letzteres steht, wie bereits erwähnt, auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
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