Unsere Entdeckungsreise durch Yucatán
Von Walhaien bis zu Maya-Tempeln
Marcel & Fiona
Unsere Rundreise durch den mexikanischen Bundesstaat Yucatán wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Diese Reise war eine perfekte Kombination aus Abenteuer, Natur, Kultur und Entspannung. Vom Tauchen in der Karibik bis zum Übernachten mitten im Dschungel, von jahrhundertealten Maya-Städten bis zum Schwimmen in kristallklaren Cenoten.
Ein spektakulärer Start unter Wasser
Unsere Reise begann gleich mit einem Highlight: Tauchen von Playa del Carmen aus. Als Erstes tauchten wir am C-56, einem ehemaligen Minensuchboot aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Abstieg zum Wrack war eine ziemliche Herausforderung. Wegen der Strömung und des Seegrases mussten wir uns erst den Weg zur Boje bahnen, um dann an einem Seil hinabsteigen zu können. Nicht gerade entspannend also, aber sobald wir unten waren, waren alle Sorgen vergessen.
Auf dem Sandboden lag direkt ein riesiger Stachelrochen. Was für ein Empfang! Und dazu noch 15 Adlerrochen, die gemächlich am Wrack vorbeischwammen. Ein magischer Moment. Beim zweiten Tauchgang am Riff konnten wir uns wunderbar entspannt umsehen. Wir sahen wunderschöne Fische, Hummer und erneut einen Stachelrochen. Aber der Höhepunkt waren doch zwei Ammenhaie, die gemächlich vorbeischwammen. Unsere Hai-Mission war bereits geglückt!
Dachten wir...
„ Die ortskundigen Reiseleiter haben die Natur und Kultur wirklich zum Leben erweckt “
Der ultimative Traum: Schwimmen mit Walhaien
Am nächsten Morgen machten wir uns wieder früh auf den Weg. Diesmal zu der vielleicht aufregendsten Aktivität der Reise: Schwimmen mit Walhaien. Wir fuhren aufs offene Meer hinaus und wussten, dass es spannend werden könnte. Unser Reiseleiter hatte uns bereits vor Seekrankheit gewarnt, da wir stundenlang fahren würden. Glücklicherweise hielt sich die Seekrankheit in Grenzen und wir wurden mit einem Erlebnis belohnt, das wir nie vergessen werden. Es waren etwa dreißig Walhaie da!
Der Moment, in dem man ins Wasser springt und ein solch riesiges Tier langsam auf sich zukommen sieht, ist unglaublich beeindruckend. Trotz ihrer enormen Größe sind sie unglaublich ruhig und anmutig. Es war aufregend, ein bisschen unwirklich und vor allem etwas ganz Besonderes. Nach diesem Vormittag konnten wir eigentlich schon sagen: Die Reise war gelungen.
Eine magische Welt unter dem Dschungel.
Neben dem Meer wollten wir auch unbedingt die berühmten Cenoten von Yucatán entdecken. Zunächst fanden wir das ziemlich aufregend. Schließlich springt man mitten im Dschungel in ein Loch, von dem man nicht genau weiß, was einen unten erwartet. Aber wie wunderschön das war!
Wir tauchten zweimal in verschiedenen Cenoten. Vor allem die erste Cenote, Dos Ojos, war wirklich magisch. Die Kombination aus klarem Wasser, beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten hat uns tief beeindruckt.
Die Ruhe und die Farben von Bacalar
Nach all den Eindrücken unter Wasser war Bacalar ein wunderbarer Ort, um einen Gang herunterzuschalten. Die berühmte Laguna Bacalar, auch „See der sieben Farben“ genannt, beeindruckte uns sofort. Wir unternahmen eine entspannte Bootsfahrt über den See, schwammen im warmen Süßwasser und genossen vor allem die Ruhe und die wunderschöne Umgebung. Es war eine schöne Abwechslung nach den abenteuerlichen Tauchtagen.
Bacalar zeigte uns eine andere Seite Mexikos: weniger bekannt, überschaubarer und gerade deshalb etwas ganz Besonderes.
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Übernachten im Dschungel und eine Zeitreise zu den Maya
Wir setzten unsere Reise in Richtung des Dschungels von Calakmul fort. Der Unterschied war enorm. Unsere Unterkunft lag buchstäblich mitten im Dschungel. Kein WLAN in der Hütte, kein Handyempfang und natürlich auch keine Klimaanlage. Das bedeutete eine heiße Nacht, aber auch ein einzigartiges Erlebnis.
Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Maya-Stadt Calakmul zu besuchen. Mitten im Regenwald liegen hier riesige Tempel versteckt. Es fühlte sich an, als würden wir eine Entdeckungsreise durch eine vergessene Welt unternehmen. Die Brüllaffen und Klammeraffen, die wir sahen und hörten, machten diesen Tag unvergesslich.
Später besuchten wir auch Uxmal und Chichén Itzá. Drei Maya-Städte, die sich jedoch völlig voneinander unterscheiden.
Uxmal beeindruckte durch seine wunderschöne Architektur und die ruhige Atmosphäre. Chichén Itzá war wiederum ein ganz anderes Erlebnis. Viel belebter, aber keineswegs weniger beeindruckend. Nicht umsonst gehört es zu den neuen Weltwundern. Es ist immer wieder erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Maya vor mehr als tausend Jahren solch beeindruckende Bauwerke errichtet haben.
Die Vielseitigkeit von Yucatán
Zwischen all den Abenteuern blieb glücklicherweise auch reichlich Zeit, um sich in den stimmungsvollen Haciendas, kleinen Hotels und besonderen Unterkünften zu entspannen, die jedem Reiseziel seinen ganz eigenen Charakter verliehen.
Auch das Biosphärenreservat Celestún am Golf von Mexiko hat uns überrascht. Wir fuhren durch ausgedehnte Mangrovenwälder, sahen Flamingos, unzählige Vogelarten und sogar einen Alligator.
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„ Zwischen all den Abenteuern blieb auch reichlich Zeit zum Entspannen “
Isla Mujeres
Unsere letzten Tage verbrachten wir auf der Insel Isla Mujeres, wo wir noch einige wunderschöne Tauchgänge unternahmen. Wir sahen erneut Ammenhaie, große Stachelrochen und jede Menge bunte Fische und besuchten das Unterwassermuseum MUSA.
Eine unvergessliche Reise
Was diese Reise so besonders machte, war die Kombination aus allem. An einem Tag schwimmt man neben einem Walhai, am nächsten steht man inmitten jahrhundertealter Maya-Tempel.
Dank Sapa Pana war alles perfekt organisiert. Die Unterkünfte waren ausnahmslos etwas Besonderes und fügten sich gut in die Umgebung ein. Die lokalen Reiseleiter haben die Natur und Kultur wirklich zum Leben erweckt und dafür gesorgt, dass wir besondere Orte entdecken konnten.
Wir blicken auf eine fantastische Reise voller Momente zurück, die wir nie vergessen werden!
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